Barbie – Geburtstag einer Legende

Am 09.03.2019 feiert sie ihren 60. Geburtstag! Sie ist eine Legende die mit der Zeit geht. Barbie hat internationale Freundinnen. Sie liebt das Leben in allen Facetten. Barbie kann inzwischen Kinder bekommen und sieht trotz Karriere immer modisch und perfekt gestylt aus.

Das hat auch seine Nachteile, denn dieses Ideal prägt sich schön früh in so manchen Kinderkopf ein. Zum Glück sind die extremen Nachahmungen im Erwachsenenalter eher selten. Der Gedanke und das Selbstbewusstsein „einfach alles erreichen zu können“ ist sicher nicht ungewollt und auch ein schöner Nebeneffekt dieses über Generationen beliebten Spielzeugs.

Barbie zeigt sich mit vielzähligen Gesichtern als Sportskanone, Businessfrau, Familienoberhaupt mit Schwung, entspannte Urlauberin, Arbeiterin, Prinzessin und 10000 anderen Variationen. „VIP ist man quasi erst dann, wenn es eine gleichnamige Barbiepuppe gibt!“ natürlich ist das mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

Vor inzwischen 60 Jahren wurde auf der Toy Fair in den USA die erste Barbie Puppe der Firma Mattel vorgestellt. Die Erfinderin Ruth Handler wurde nach eigenen Aussagen schon Jahre zuvor in ihrer Idee eine solche Puppe für Tochter Barbara zu kreieren und in der eigenen Firma Mattel zu vermarkten ausgebremst, weil er angeblich zu hohe Kosten befürchtete. Als Ruth ein paar Jahre nach diesen ersten Gedanken durch Europa reiste, entdeckte sie Puppen in einem Schaufenster, die ihrer Vision gleich kamen. Also kaufte sie diese und stellte sie ihrem Mann vor. Dabei handelte sich um die Puppenversion der Comic-Figur Bild-Lilli, einer Figur der Bild aus der Feder von Reinhard Beuthien. Das war auch der Grund warum erst nach 1964, Barbara Millicent Roberts alias Barbie, den europäischen Markt eroberte. Da erst nämlich trat Bild die Rechte an der Figur ab.

Seither ist Barbie in ihrem Universum praktisch nicht mehr aufzuhalten. Es gibt sämtliches Zubehör für alle erdenklichen Lebenslagen. Das macht es für viele Kinder sehr lebensnah und animiert zum nachstellen.

S. Höllisch

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